Was ist CAFS oder DLS ?

Das bisher verwendete Luftschaumverfahren ist bei den Feuerwehren bekannt und weit verbreitet. Am Strahlrohr wird Umgebungsluft durch Unterdruck angesaugt und dem geförderten Wasser-/Schaummittelgemisch zugeführt bzw. dieses verschäumt. Dieses Verfahren nimmt dem Löschmittelstrahl Energie.

Wird statt der Umgebungsluft komprimierte Luft in das Wasser-/Schaummittelgemisch gedrückt, bezeichnet man dies als Druckluftschaum. In diesem Fall wird dem Löschmittelstrahl Energie zugeführt.

In den frühen dreißiger Jahren entwickelten dänische Ingenieure dieses Verfahren. Die ersten Anwendungen waren Löschsysteme auf Schiffen und Lokomotiven. Seit den 70iger Jahren setzen Feuerwehren das System in Nordamerika zur Waldbrandbekämpfung ein. Nach dem es gelang, die Geräte immer beweglicher, sicherer und einfacher in der Bedienung herzustellen, konnten Druckluftschaumsysteme für die Gebäudebrandbekämpfung eingesetzt werden. Dies erfolgte in den frühen 90iger Jahren in Amerika und mit großem Erfolg seit 1997 in Europa.

Positive Testergebnisse und Einsatzerfahrungen führen zu einem wachsenden Interesse an Druckluftschaumanlagen. Versicherungen haben bei der Schadenermittlung keine Löschwasserschäden mehr festgestellt, wenn bei der Brandbekämpfung Druckluftschaum fachgerecht eingesetzt wurde. Druckluftschaum erleichtert die Arbeit der Feuerwehren und erhöht die Verfügbarkeit der Mitarbeiter.

Feuerwehren die Druckluftschaumanlagen einsetzen, rüsten auch weitere Fahrzeuge mit diesem System aus.

Druckluftschaumgeräte gibt es auch in tragbarer Ausführung oder als stationäre Anlagen.


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Neues Behälterkonzept

MicroCAFS stellt als einer der Vorreiter der Branche die ersten Anlagen mit Druckbehältern aus Kunststoff auf der Interschutz vor. Die Behälter sind nach Druckgeräterichtlinie 97/23/EG als Druckbehälter zugelassen und tragen zu einer enormen Gewichts- und einer deutlichen Preisersparnis bei.